"Das Wesen der Suche nach Feldspezialisten (Field Trials) ist das Herauspicken des großen Vererbers und Zuchthundes. Stil ist eine Komposition von Schönheit, Harmonie der Bewegung und höchster Leistung. Der Stil hat etwas Gemeinsames mit der Musik. Wer beide nicht fühlt, wird beide nicht begreifen."
M.v.Fischer-Traumingen in "Der Irish-Setter", 1959
Arbeitsstandard des Irish Red Setter
Übersetzung ins Deutsche
Quelle: Irish Red Setter Club
Übersetzer: Michaela Kuntzsch (ohne Gewähr)
Da Irisch Setter ursprünglich als Moorschneehuhn- und Rebhuhnhunde gezüchtet wurden, kann ihre Art und Weise dieser Jagdart auf diese Vögel als Norm angesehen werden.
In ihrer Suche muss eine Intensität & Passion vorhanden sein die es ihnen ermöglicht dieses Wild zu jagen. Die Konzentration auf diese Arbeit sollte in jedem Schritt und jeder Bewegung ersichtlich sein. Die Kooperation mit dem Hundeführer ist Teil dieser Konzentration und sie sollte nicht die Suche nach dem Wild behindern.
Beim Galopp wird der Kopf oberhalb der Rückenlinie und der Fang immer parallel zum Erdboden getragen. Der Galopp ist schnell, flüssig und frei von offensichtlicher Anstrengung. Die Rückenlinie verbleibt, infolge der harmonischen Interaktion zwischen Vorder- und Hinterläufen, so gut wie möglich in der Horizontalen. Da der Körper des Irischen Setters annähernd quadratisch ist, erscheint der galoppierende Hund relativ hoch über dem Erdboden.
Die Rute wird in Verlängerung der Rückenlinie tendierend nach unten getragen, aber nicht oberhalb der Rückenlinie. Eine gewisse Rutenbewegung ist akzeptabel, aber die ernsthaften Jäger gebrauchen ihre Rute nur wenig, ausgenommen für die Ausbalancierung ihrer Wendungen.
Beim Finden des Wildes unterbrechen Irish Setter ihren Suchenfluss, werfen sich ein wenig ruckartig in die kegelförmige Wildwitterung, bevor sie dann schließlich anziehen um es festzumachen. Von dem Zeitpunkt an, wo sie die Wildwitterung wahrgenommen haben und das Wild festmachen wollen, ist eine gewisse Rutenbewegung zu sehen. Während sie den Wind für die exakte Ortung der Vögel überprüfen, sinkt der hintere Körperteil herunter und der vordere Körperteil bleibt mit den Schultern und mit dem Kopf nach oben gerichtet. Die Ohrenhaltung ist ausdrucksvoll – wenn sie sich dem Wild nähern sind die Ohren nach vorne aufgestellt.
Aufrechtes oder geducktes Vorstehen sind normale Ausdrucksweisen. Das Vorstehen ist intensiv und fest, erfüllt von Energie und Konzentration: bei rar bedecktem Erdboden oder einem überraschtem Vorstehen in geduckter Haltung, und als fixierte Erweiterung dieser Form, wenn die Vegetation relativ hoch ist, dem Wild nachziehend; dabei ist jedes Setzen der Pfoten kontrolliert und der gespannte und reglose Körper wird ausbalanciert. Der Kopf wird gut hochgehalten, die Augen leidenschaftlich, die Ohren hoch und ausdrucksstark nach vorn gestellt, die Rute starr, sich sträubend mit der Passion des Gefundenem, sich wölbend unterhalb oder in Verlängerung der Rückenlinie.
Die Haltung bei der Suche soll sehr intensiv und konzentriert sein. Der Kopf wird hoch in den Wind getragen um diesen nach Geruchspartikeln zu durchfiltern, der Fang parallel zum Untergrund, die Schulterblätter exponiert über der Rückenlinie und die Rute wird steif und sich zum Boden wölbend getragen. Jede Tendenz zur Schwerfälligkeit ist ein schwerer Fehler.
Irish Setter sind schnelle und weite Aufklärer. Sie nutzen die Fläche mit Intelligenz und Präzision - sie unterbrechen den Suchenfluss um den Wind nach den feinsten Geruchsspuren nach Wild zu untersuchen. Ist ihr Verdacht unbegründet setzen sie ihre Suche mit hoher Dringlichkeit fort. Die Tiefe zwischen den Wendungen sollte entsprechend offen gehalten werden, je nach den Umweltbedingungen des Tages.
Originale Version (englisch)
As Irish Setters were originally bred as partridge and grouse dogs, their style of hunting these birds may be taken as the norm.
In their quest there must be an intensity that gives purpose to the hunt for game. The concentration on the job at hand should be evident in every stride and movement. The co-operation with the handler is part of that concentration and should not interfere with the quest for game.
In the gallop the head is carried above the line of the back, the line of the muzzle always parallel to the ground. The gallop is fast, flowing, free of obvious effort. The line of the back remains as close to horizontal as possible, due to the harmonious interaction of front and back legs. As the body of the Irish Setter is close to being square, the galloping dog appears relatively high over the ground.
The tail is carried in the line of the back, tending downwards and should not be above the back line. Some tail action is acceptable, but the more serious hunters use their tails little, except for balance on their turns.
On finding game Irish Setters shorten, taking a few tight casts in the cone of the scent before drawing forward to set. From once they wind game to the set, some tail action is seen. The body lowers at the back and stays high at the shoulder and head as they sift the wind for the exact location of their birds. The ears are expressive, being well up and forward on the head as they approach game.
Standing or crouched setting are normal attitudes. The set is intense and rigid, full of energy and concentration, crouched in bare ground or on a surprise point and as a fixed extension of its form in drawing game where the vegetation is relatively high, the placement of the feet controlling and balancing the tense and immobile body. The head is held well up, eyes fierce, ears high, forward and expressive, the tail rigid, bristling with the passion of the find, arched under the line of the back or in its line.
The attitude in roading must be very intense and concentrated. The head remains well up in the air to control the film of scent, muzzle parallel to the ground, the shoulder blades exposed over the line of the back and the tail carried rigidly, arched towards the earth. Any tendency towards stickiness is a grave fault.
Irish Setters are fast, wide rangers. They use the ground with intelligence and precision, breaking their casts as the check the wind for the faintest taint of game. Should it be unfounded they resume their cast with urgency. The depth between the casts should be moderately open, depending on the conditions of the day.


